Podologie

podo

Auch Füße mögen gepflegt sein

Es besteht die Möglichkeit, nach ärztlicher Verordnung „Podologische Komplexbehandlung“, durch die Berufsausbildung staatl. gepr. Podologe/in abzurechnen, da eine Zu­lassung für alle Krankenkassen besteht.

 

Medizische Fußpflege

  • Med. Fußpflege mit Fußbad  32,–€
  • Hausbesuchspauschale   
                                                                                       ab 8,-€
  • Teilbehandlung z.B. Entfernung eines Hühnerauges/ eingew. Nagel     15,-€
  • Fußpackung     15,–€
  • Fußmassage 15 Min.      20,–€
  • Fußreflexzonentherapie 30 Min.     32,–€
  •                                                                  

Spangentherapie bei eingewachsenen Zehennägeln

  • BS-Spange je Nagel     32,–€
  • BS-Spangenvorbereitung    14,–€
    entfällt in der med. Fußpflege        

Spezielle Behandlungen*

  • Pedique = lichtgehärtete Nagelprothetik mit speziellem Gel,
    Nagelaufbau bei fehlenden Nagelteilen, Pilznägeln, Spaltnägeln uvm.     je Nagel  31,–€
  • Auffüllen, Reparatur von Pedique bei intakter Modellage    je Nagel  16,–€
  • Orthesen ( individueller Druckschutz)                                                                                        ab 45,-€

Befunderhebung

zur podologischen Komplexbehandlung

Die Befunderstellung zur Fußbehandlung erfolgt durch die Befragung (Anamnese),
den Sichtbefund, Tastbefund (Palpation) und den Schuhgebrauchsspuren.

Die Zusammenhänge, wie die Erkrankungen Einfluß auf eine Fußbehandlung nehmen,
erfordert die Kenntnis von Anatomie und Physiologie.

Sichtbefund

Auffälligkeiten, die mit dem Auge wahrgenommen werden können: Gangbild, Körperhaltung, Haut- und Nagelver-änderungen, Fehlstellungen des Fußes und der Zehen.

Tastbefund

Gibt Informationen über Druckschmerz, Trockenheits-/Feuchtigkeitszustand der Haut, Beweglichkeit der Gelenke, Schwellungen, Ödeme, Knochenauswuchs (Exostosen), Temperatur und Puls.

Schuhgebrauchsspuren

Die Beurteilung des Schuhes erfolgt von innen und aussen. Von aussen betrachtet man die Schiefstellung des Absatzes und die Abriebstellen der Laufsohle oder des Oberleders. Sie lassen auf Fehlstellungen des Fußes oder auf zu enge Schuhe schließen. Die Brandsohle des Schuhes ist die beste Trittspur zur Beurteilung von Fehlbelastungen. Eine gleichmäßige Färbung der Schweißspur auf der Brandsohle deutet auf eine ausgewogene Belastung des Fußes hin. Je auffälliger die Farbunterschiede sind, desto schwerwiegender ist die Fehlbelastung.

Bei Diabetikern erfolgt zusätzlich eine Sensibilitätsprüfung mit der Stimmgabel (Testung des Vibrationsempfindens) und dem Monofilament (Testung der Oberflächensensibilität). Die frühzeitige Erkennung von Risikopatienten, mit Verlust der Sinneswahrnehmungen an den unteren Extremitäten und deren Schulung sind der effektivste Weg zur Vermeidung von Fußverletzungen und Amputationen bei Diabetikern.